HORIZONZ

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10.09.2020

Wie Adition die Probleme des wachsenden Medienkanals lösen will

Zuerst erschienen bei der HORIZONT

Connected TV ist eines der Wachstumsthemen des digitalen Werbemarktes, das noch immer mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat. Das extrem fragmentierte Angebot und unklare Identitätsfragen sind – neben fehlendem Inventar und Reichweite - derzeit die größten Probleme. Das Technologieunternehmen Adition will der Branche jetzt ein Lösungsangebot liefern.

Das Versprechen: Ab sofort können Werbungtreibende über Active Agentauf ein vermarkterübergreifendes Kontaktklassenmanagement für Connected TV (CTV) zugreifen. Damit bietet die DSP, die im Übrigen auch die dezidierte Buchungsplattform der Adressable-TV-Initiative D-Forceist, als derzeit einzige die datenschutzkonforme Harmonisierung der unterschiedlichen Identifier aller beteiligten Plattformen an. Dies ermöglicht, Nutzer von TV Now, Joyn, Zattoo oder Sky zu erkennen und reichweitenoptimiert nach Zielgruppen anzusprechen.


"Uns ist es wichtig, die Vielseitigkeit der Inventare und Bewegtbildreichweiten, die über Active Agent zugänglich sind, sowie ihre individuelle Attraktivität als werbliche Umfelder herauszuarbeiten und ihr Leistungspotenzial der werbetreibenden Industrie vollumfänglich zur Verfügung zu stellen", sagt Adition-CEO Ralf Hammerath. Das gelte im Besonderen für Streamingportale. "Damit setzen wir Maßstäbe für die digitale Bewegtbildwerbung."

Als erster Werbekunde hat die Deutsche Bank zusammen mit der Mediaagentur Performance Mediadas neue Angebot in einer CTV-Brandingkampagne auf TV Now und Joyn ausprobiert. Sie setzte zur Verstärkung ihrer aktuellen Markenwerbung erstmals auf den jungen Medienkanal und einen zweiwöchigen Video-Flight mit Pre-Roll-Ads in klassischen TV-Umfeldern auf den Streamingdiensten TV Now und Joyn. "Mit unserer Aufforderung 'Eine neue Zeit braucht neue Antworten' steht die Deutsche Bank für Verlässlichkeit, Inspiration und Innovation. Auch werblich möchten wir deshalb innovative Ansätze nutzen", erklärt Tim Alexander, CMO für das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank.

Benjamin Bunte, Geschäftsführer von Performance Media, glaubt, dass Unternehmen, die sich im noch jungen Medienkanal CTV positionieren,First-Mover-Kompetenz erlangen und von niedrigen Einstiegshürden profitieren können. Ihm zufolge dürften sich die Werbeumsätze 2020 im niedrigen achtstelligen Bereich bewegen. Auf Grund dieser relativ niedrigen Basis hält er im kommenden Jahr allerdings eine Steigerung von 100 Prozent und mehr für möglich.